BGH bestätigt Verurteilung im Hamburger Raser-Fall wegen Mordes

Das Landgericht Hamburg hatte den zur Tatzeit 24-jährigen Angeklagten unter anderem wegen Diebstahls sowie wegen Mordes in Tateinheit mit zweifachem versuchtem Mord und mit zweifacher gefährlicher Körperverletzung zu einer lebenslangen Gesamtfreiheitsstrafe verurteilt. Mit Beschluss vom 16.01.2019 verwarf der Bundesgerichtshof die Revision des Angeklagten als unbegründet (Az.: 4 StR 345/18).

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Kupferdiebe können auch woanders

Größere Mengen im Tonnenbereich verschwinden häufig von den Höfen und aus den Lagerhäusern der Metallhändler. Es ist manchmal schon schleierhaft, wie diese Metalldiebe ihre Abnehmer finden können. Die Vermutungen gehen soweit, dass man davon ausgeht, dass ein Großteil der gestohlenen Metalle im Ausland geschmolzen und weiterverarbeitet werden. Nun greifen die Diebe nicht nur Höfe und Lagerhallen an. In Mecklenburg-Vorpommern wurde eine Geschwindigkeitsmessanlage des Kupfers “erleichtert”.

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Pornodreh in Mietwohnung: kein Kündigungs­grund

Nicht immer gefällt einem, was der Nachbar macht. Meist gefällt auch dem Vermieter nicht, was der Mieter in seiner Wohnung so alles anstellt. Doch wie kann man als Vermieter einwirken, dass der Mieter sich “regelkonform” verhält. Solange andere nicht belästigt werden, ist das kein Problem.  Grundsätzlich gilt: Mieter dürfen sich in ihren vier Wänden frei entfalten. Aber wie weit geht diese Freiheit? So kann auch die Herstellung von Pornos in einer Mietwohnung nicht als Grund für eine Kündigung herhalten. Das entschied das Amtsgericht Lüdinghausen (Az.: 4C 76/18).

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Der Weihnachtsmann – seelenlos und kriminell?

Er verlangt von den Kindern, dass sie immer artig sind, sonst gibt es keine Geschenke zu Weihnachten. Ist der Weihnachtsmann ein herzensloser Erpresser? Wir erinnern uns auch: Als wir noch Kinder waren, da wurde uns beigebracht, dass der Weihnachtsmann die „lieben“ Kinder beschenkt und die „bösen“ Kinder mit der Rute verhaut. Huch! Der Weihnachtsmann ist wohl nicht nur ein hemmungsloser Erpresser, der Kinder gern auch weinen sieht, sondern ein Gewalttäter oben drauf.

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Kein Schmerzensgeld für durch Böller erblindeten Gast

Das Landgericht Koblenz hat im Sommer entschieden, dass ein Gastgeber nicht auf Schmerzensgeld und Schadensersatz haftet, wenn er ein Geschenk auspackt, in dem sich unter anderem Knallkörper befinden, einer dieser Knallkörper zündet und einem Gast ins Auge fliegt und dieser dadurch der Gast erblindet. Kein Schmerzensgeld für durch Böller erblindeten Gast weiterlesen