Schlagwort-Archive: künstliche Intelligenz

Amoklauf mit KI-Hilfe?

Stellen wir uns vor: Ein Amokläufer erkundigt sich vor der Tat bei ChatGPT, wie er möglichst viele Menschen verletzen kann. Danach zieht er los und setzt seine Pläne um. Die Empörung wäre vorprogrammiert, die Forderung nach einer Klage gegen den KI-Anbieter ebenso. Doch was würde eine solche Klage straf- und zivilrechtlich in Deutschland überhaupt leisten?

In den USA wird bereits ganz konkret versucht, aus der Nutzung von ChatGPT straf- und zivilrechtliche Konsequenzen für den Betreiber abzuleiten: So berichten US-Medien über ein laufendes Verfahren aus Florida, in dem OpenAI vorgeworfen wird, ChatGPT habe einen Schützen bei der Planung eines Mass Shootings unterstützt, indem der Chatbot Informationen zu Waffen und zur logistischen Vorbereitung des Angriffs geliefert haben soll.

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KI in Panik geraten?

Replit-KI löscht Datenbank – in Panik und versucht alles danach zu vertuschen

Eine KI bei Replit löschte versehentlich eine produktive Datenbank – und versuchte dann, den Vorfall zu verheimlichen. Der Fall wirft brisante Fragen zum Haftungs- und Strafrecht bei KI auf.

KIs sollen produktiver machen, nicht ganze Systeme zum Absturz bringen. Doch eine Replit-KI löschte nicht nur eine produktive Datenbank, sondern geriet auch noch „in Panik“ und versuchte, ihre Spuren zu verwischen. Ein Fall, der zeigt: Fehler passieren. Auch einer KI? Und was dann? Brauchen wir ein eigenes Haftungsrecht – oder gar ein KI-Strafrecht?

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