Aus anderen Ländern: Entschädigung für entsorgte Pornosammlung

Und wieder gibt es einen Beitrag aus der Kategorie “Aus anderen Ländern”. Heute: Entschädigung für entsorgte Pornosammlung.

Die Eltern des US-Amerikaners müssen ihren Sohn für entsorgte Pornosammlung entschädigen. Oha! Was war denn da los? Wieso verklagt ein Mann seine Eltern? Was war an der Pornosammlung so interessant? Wieviel Entschädigung gab es denn?

Nach einer Scheidung war der Kläger wieder in das Haus seiner Eltern gezogen. Als er dann da wieder auszog, habe er festgestellt, dass die Eltern seine Pornosammlung mit zum Teil unersetzbaren Stücken weggeworfen. Deshalb landete der Fall vor Gericht.

Ein US-Richter hat ein Ehepaar aus Michigan dazu verurteilt, ihrem Sohn für den Verlust seiner Pornosammlung 30.441 US-Dollar (umgerechnet fast 29.000 Euro) zu zahlen. Der 43 Jahre alte David Werking hatte zuvor seine Eltern verklagt – und den Fall gewonnen. Nun entschied US-Bezirksrichters Paul Maloney über die Entschädigung.

Die Eltern hätten kein Recht gehabt, die Sammlung zu entsorgen, begründete der Richter seine Entscheidung. Er folgte bei der Festlegung der Summe dem von einem Experten festgelegten Wert, berichtete die US-Plattform MLive.com. Zudem müssen Werkings Eltern auch noch die Anwaltskosten des Sohnes in Höhe von 14.500 Dollar tragen.

Die Anwaltskosten wären hierzu interessant… 

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