KI-gestützte Gesichtserkennung gilt als modernes Ermittlungswerkzeug. Sie liefert schnelle Treffer, entlastet Beamte und soll die Aufklärungsquote steigern. Doch der Fall der Angela Lipps aus Tennessee zeigt, was passiert, wenn ein algorithmischer Hinweis unkritisch als gesicherte Identifizierung behandelt wird: Eine unbescholtene Frau verliert Freiheit, Zuhause, Auto und Hund – wegen eines Softwarefehlers und menschlichen Versagens im Umgang damit.
Der Fall wirft grundlegende Fragen zum rechtsstaatlichen Umgang mit KI-Beweismitteln auf. Aus anderen Ländern….
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